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Unsere aktuellen Tipps, Seite 1

Roman21.7.2018

Jane Gardam

Weit weg von Verona

Jessica sagt bedingungslos und in den unmöglichsten Momenten die Wahrheit. Ihr Widerwille gegen Anpassung bringt sie in dem kleinen englischen Badeort ständig in verquere Situationen. Sie hat genau eine Freundin – der Rest ihrer kleinen kriegsüberschatteten Welt begegnet ihr mit einer Mischung aus Faszination und Abscheu. Aber das ist ihr egal, denn eigentlich braucht sie all ihre explosive Kraft, um Schriftstellerin zu werden. Oder ist sie das schon?

„Weit weg von Verona“ ist Jane Gardams (Ein untadeliger Mann) erster Roman. Doch er enthält bereits all das, wofür sie bewundert wird – die atmosphärische Stärke, den Mut zum Geheimnis und ihren besonderen Witz. Mit Jessica Vye hat sie eine der hinreißendsten Figuren überhaupt geschaffen.

Hanser Berlin · 240 S., gebunden · 22,00 € (1) in den Warenkorb →
Roman19.7.2018

Anne Tyler

Launen der Zeit

Die Schlüsselmomente ihres Lebens kann Willa an einer Hand abzählen: 1967 kehrt sie nach der Schule zurück, und ihre launische Mutter hat ohne ein Wort des Abschiedes die Familie vorübergehend verlassen. Als sie 1977 einen Heiratsantrag bekommt, wird sie vor die Wahl gestellt, ihr Studium fallenzulassen. Und 1997 ist sie bereits eine junge Witwe und versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen.

2017 erfährt Willa, dass die Exfreundin ihres Sohnes angeschossen wurde, und setzt sich umgehend in den Flieger nach Baltimore. Die impulsive, scheinbar unwesentliche Entscheidung, für diese Frau, die sie persönlich noch nie getroffen hat, und ihre elfjährige Tochter zu sorgen, führt Willa in unbekanntes Territorium – umringt von einer bunten Schar Nachbarn und in tägliche Rituale verwickelt, hat sie endlich mal wieder das Gefühl, gebraucht zu werden.

Anne Tyler verbindet kleine Schicksale mit großen Zufällen und bringt voller Empathie das Innerste jeder ihrer Figuren liebevoll und differenziert ans Tageslicht.

Kein & Aber · 304 S., gebunden · 22,00 € (1) in den Warenkorb →
Roman17.7.2018

Meg Wolitzer

Das weibliche Prinzip

Die schüchterne Greer Kadetsky ist noch nicht lange auf dem College, als sie der Frau begegnet, die ihr Leben für immer verändern soll: Faith Frank. Die charismatische Dreiundsechzigjährige gilt seit Jahrzehnten als Schlüsselfigur der Frauenbewegung, und sie ist das, was Greer gerne wäre: unerschrocken, schlagfertig, kämpferisch. So sehr Greer ihren Freund Cory liebt und sich auf die gemeinsame Zukun freut, wird sie doch von einer Sehnsucht umgetrieben, die sie selbst kaum benennen kann. Durch die Begegnung mit Faith Frank bricht etwas in der jungen Frau auf, und sie stellt sich die entscheidenden Fragen: Wer bin ich, und wer will ich sein?

Jahre später, Greer hat den Abschluss hinter sich, geschieht, wovon sie nie zu träumen gewagt hätte: Faith lädt sie zu einem Vorstellungsgespräch nach New York ein – und führt Greer damit auf den abenteuerlichsten Weg ihres Lebens: einen verschlungenen, manchmal steinigen Weg, letztlich den Weg zu sich selbst.

Mal mit funkelndem Witz, mal tief berührend und stets mit großer Empathie erzählt Meg Wolitzer von Macht in all ihren Facetten, von Feminismus, Liebe und Loyalität und beweist sich als hellwache Beobachterin unserer Zeit.

Dumont Buchverlag · 496 S., gebunden · 24,00 € (1) in den Warenkorb →
Sachbuch10.7.2018

Nelson Mandela

Briefe aus dem Gefängnis

Vorwort: Dlamini-Mandela, Zamaswazi

m Kampf gegen die Rassentrennung in Afrika nahm Nelson Mandela alles in Kauf. Auch 27 Jahre in Haft. In der Gefangenschaft konnte er nur noch durch Briefe Kontakt zur Außenwelt halten. Diese Briefe, die nun erstmals veröffentlicht werden, zeigen Mandela so nah und menschlich wie niemals zuvor. Aus ihnen spricht ein Mann, der seine Frau und seine Kinder zärtlich liebt, der das Leben in Freiheit bitter entbehrt und den doch keine Macht der Welt zu beugen vermag. In einer Zeit, in der die Welt ihren moralischen Kompass verloren zu haben scheint, erinnern uns Nelson Mandelas atemberaubende Briefe daran, dass Freiheit und Gerechtigkeit nicht verhandelbar sind.

Nelson Mandelas Haftzeit begann am 5. August 1962 und endete am 11. Februar 1990. Nach seiner Entlassung und dem Ende der Apartheid wurde er zum ersten schwarzen Präsidenten seines Landes gewählt und trug entscheidend durch seine Politik der Versöhnung dazu bei, Südafrika vor einem blutigen Bürgerkrieg zu bewahren. In den langen Jahren seiner Haft hat Mandela zahlreiche Briefe geschrieben: an seine Frau und seine Kinder, seine Anwälte, den Gefängnisdirektor und den Premierminister. So unmittelbar wie nirgendwo sonst sprechen in diesen Briefen seine Gedanken und seine Gefühle zu uns – doch zugleich schildern sie auch höchst anschaulich das Leben und den Alltag im Gefängnis.

Aus Anlass des 100. Geburtstages von Nelson Mandela am 18. Juli 2018 erscheint nun erstmals eine Auswahl von 250 Briefen aus dem Gefängnis, herausgegeben von der Nelson-Mandela- Foundation, von denen mehr als 90% bislang unveröffentlicht sind. Sie sind ein ergreifendes Zeugnis der Humanität und der menschlichen Größe, das kein Leser ohne Bewegung zu lesen vermag.

Beck · 752 S., gebunden · 28,00 € (1) in den Warenkorb →
Roman7.7.2018

Max Scharnigg

Der restliche Sommer

Ein verliebter Stilkolumnist, der sich einen einzigen Fehltritt leistet. Ein mysteriöser Anschlag, der in Wirklichkeit ein Leben rettet. Und eine Frau, die sich plötzlich daran erinnert, wer sie einmal sein wollte.

Geschichten von Liebe und Unbehagen – in einer Zeit, die grundsätzlich eine Zumutung ist.

Hoffmann Und Campe · 240 S., gebunden · 20,00 € (1) in den Warenkorb →
Roman6.7.2018

John Boyne

Cyril Avery

Seit seiner Geburt steht Cyril Averys Leben unter einem ungünstigen Stern. Als uneheliches Kind hat er nämlich keinen Platz in der konservativen irischen Gesellschaft der 1940er Jahre. Ein exzentrisches Dubliner Ehepaar nimmt ihn in die Familie auf, doch auch dort findet er nicht das Zuhause, nach dem er sich sehnt.

In dem katholischen Jungeninternat, auf das sie ihn schicken, lernt er schließlich Julian Woodbead kennen und schließt innige Freundschaft mit ihm. Bis er mehr für den rebellischen Lebemann zu empfinden beginnt und auch dieser Halt für ihn verloren geht. Einsam und verzweifelt verlässt Cyril letztendlich das Land – ohne zu wissen, dass diese Reise über Amsterdam und New York ihn an den Ort führt, nach dem er immer gesucht hat: Heimat.

„Keiner von uns ist normal. Nicht in diesem verdammten Land.“

Piper · 736 S., gebunden · 26,00 € (1) in den Warenkorb →
Ratgeber4.7.2018

Robin Lane Fox

Der englische Gärtner

Leben und Arbeiten im Garten

Mit Esprit, Witz und Weisheit entfaltet der passionierte Gärtner und berühmte langjährige Gartenkolumnist der „Financial Times“ sein einzigartiges Wissen um Pflanzen, berühmte Gärten und die erfüllende Tätigkeit des Gärtners. Dieses Buch ist weit mehr als ein Ratgeber: ein fantastisches tiefgründiges Lesevergnügen für nachdenkliche Gärtner.

Robin Lane Fox, passionierter Gärtner und berühmter Gartenschriftsteller, lässt uns Leser eintauchen in britische Gartentradition, vergessenes Wissen über Pflanzen und geniale Gärtner. Anschaulich, elegant und sachkundig beschreibt er die Gärten, die er weltweit besucht hat, von der Normandie bis in die Ukraine, und lässt uns teilhaben an einer unvergleichlichen gärtnerischen Neugier und Weisheit. Denn für den Autor sind Gärten menschliche Schöpfungen, die vom persönlichen Charakter der Gärtner ebenso geprägt sind wie von Kunst, Geschichte, Politik und Wissenschaft.

Wie so viele kluge Gärtner bekennt er sich nachdrücklich zu einem „gedankenvollen, aufmerksamen“ Gärtnern. Er kennt die Ursprünge der einzelnen Pflanzen und pflanzt sie an Orten, die ihren eigenen Bedürfnissen und denen der Menschen entsprechen. Und zugleich erinnert er daran, wie machtvoll Literatur und Kunst unsere Wahrnehmung und Erfahrungen in unseren eigenen Gärten vertiefen können. Eine abwechslungsreiche, höchst unterhaltsam-kultivierte Reise durch das Gartenjahr.

Klett-cotta · 450 S., Leinen · 32,00 € (1) in den Warenkorb →
Roman3.7.2018

Èric Vuillard

Die Tagesordnung

Ausgezeichnet 2017 mit dem Prix Goncourt

Prix Goncourt 2017

20. Februar 1933: Auf Einladung des Reichstagspräsidenten Hermann Göring finden sich 24 hochrangige Vertreter der Industrie zu einem Treffen mit Adolf Hitler ein, um über mögliche Unterstützungen für die nationalsozialistische Politik zu beraten: Krupp, Opel, BASF, Bayer, Siemens, Allianz – kaum ein Name von Rang und Würden fehlt an den glamourösen runden Tischen der Vermählung von Geld und Politik.

So beginnt der Lauf einer Geschichte, die Vuillard fünf Jahre später in die Annexion Österreichs münden lässt. Bild- und wortgewaltig führt er den Leser in die Hinterzimmer der Macht, wo in erschreckender Beiläufigkeit Geschichte geschrieben wird. Dabei erzählt er eine andere Geschichte als die uns bekannte, er zeigt den Panzerstau an der deutschen Grenze zu Österreich, er entlarvt Schuschniggs kleinliches Festhalten an der Macht, Hitlers abgründige Unberechenbarkeit und Chamberlains gleichgültige Schwäche.

Mit der ihm eigenen virtuosen Eindringlichkeit und satirischem Biss seziert Vuillard die Mechanismen des Aufstiegs der Nationalsozialisten und macht deutlich: Die Deals, die an den runden Tischen der Welt geschlossen werden, sind faul, unser Verständnis von Geschichte beruht auf Propagandabildern. In „Die Tagesordnung“ zerlegt Éric Vuillard diese Bilder und fügt sie virtuos neu zusammen: Ein notwendiges Buch, das eine überfällige Geschichte erzählt und damit den wichtigsten französischen Literaturpreis erhielt.

Matthes & Seitz Berlin · 118 S., gebunden · 18,00 € (1) in den Warenkorb →
Roman28.6.2018

Mareike Fallwickl

Dunkelgrün fast schwarz

Raffael, der Selbstbewusste mit dem entwaffnenden Lächeln, und Moritz, der Bumerang in Raffaels Hand: Seit ihrer ersten Begegnung als Kinder sind sie unzertrennlich, Raffael geht voran, Moritz folgt. Moritz und seine Mutter Marie sind Zugezogene in dem einsamen Bergdorf, über die Freundschaft der beiden sollte Marie sich eigentlich freuen. Doch sie erkennt das Zerstörerische, das hinter Raffaels stahlblauen Augen lauert. Als Moritz eines Tages aufgeregt von der Neuen in der Schule berichtet, passiert es: Johanna weitet das Band zwischen Moritz und Raffael zu einem fatalen Dreieck, dessen scharfe Kanten keinen unverwundet lassen.

Sechzehn Jahre später hat die Vergangenheit die drei plötzlich wieder im Griff, und alles, was so lange ungesagt war, bricht sich Bahn – mit unberechenbarer Wucht.

Mareike Fallwickl erzählt von Schatten und Licht, Verzweiflung und Sehnsucht, Verrat und Vergebung. Ihr packendes Debüt bringt alle Facetten der Freundschaft zum Leuchten, die Leidenschaft, die Sanftheit – und die Liebe, in ihrer heilsamen, aber auch funkelnd grausamen Pracht.

Frankfurter Verlagsanstalt · 480 S., gebunden · 24,00 € (1) in den Warenkorb →
Roman26.6.2018

Ralf Rothmann

Der Gott jenes Sommers

Ein Kind im Krieg: Anfang 1945 muss die zwölfjährige Luisa Norff mit ihrer Mutter und der älteren Schwester aus dem bombardierten Kiel aufs Land fliehen. Das Gut ihres Schwagers Vinzent, eines SS-Offiziers, wird ein unverhoffter Raum der Freiheit: Kein Unterricht mehr, und während alliierte Bomber ostwärts fliegen und immer mehr Flüchtlinge eintreffen, streift die Verträumte durch die Wälder und versucht das Leben diesseits der Brände zu verstehen:

Was ist das für eine Beunruhigung, wenn sie den jungen Melker Walter sieht, wer sind die Gefangenen am Klostersee, wohin ist ihre Schwester Billie plötzlich verschwunden, und von wem bekommt die Perückenmacherin eigentlich die Haare? Und als ihr auf einem Fest zu Vinzents Geburtstag genau das widerfährt, wovor sich alle Frauen in jenen Tagen fürchten, bricht Luisa unter der Last des Unerklärlichen zusammen.

War Ralf Rothmanns großer, in fünfundzwanzig Sprachen übersetzter Roman „Im Frühling sterben“ ein aufwühlendes Drama am Rand der Schlachtfelder, so ist „Der Gott jenes Sommers“ eine ebenso erschütternde Geschichte über das Klima von Verblendung und Denunziation in den letzten Monaten eines Krieges, der jedem für immer die Seele verdunkelt und schon eine Zwölfjährige mit Recht sagen lässt: „Ich hab alles erlebt.“

Suhrkamp · 254 S., Leinen · 22,00 € (1) in den Warenkorb →
Roman23.6.2018

Francesca Melandri

Alle, außer mir

Kennen Sie Ihren Vater? Wissen Sie, wer er wirklich ist? Kennen Sie seine Vergangenheit? Die vierzigjährige Lehrerin Ilaria hätte diese Fragen wohl mit „ja“ beantwortet, und auch ihre Angehörigen glaubte sie zu kennen – bis eines Tages ein junger Afrikaner auf dem Treppenabsatz vor ihrer Wohnung in Rom sitzt und behauptet, mit ihr verwandt zu sein. In seinem Ausweis steht: Attilio Profeti, das ist der Name ihres Vaters ... Der aber ist zu alt, um noch Auskunft zu geben.

Hier beginnt Ilarias Entdeckungsreise, von hier aus entfaltet Francesca Melandri eine schier unglaubliche Familiengeschichte über drei Generationen und ein schonungsloses Porträt der italienischen Gesellschaft. Und sie holt die bisher verdrängte italienische Kolonialgeschichte des 20. Jahrhunderts in die Literatur: die Verbindungen Italiens nach Äthiopien und Eritrea bis hin zu den gegenwärtigen politischen Konflikten verknüpft Melandri mit dem Schicksal der heutigen Geflüchteten – und stellt die Schlüsselfragen unserer Zeit: Was bedeutet es, zufällig im „richtigen“ Land geboren zu sein, und wie entstehen Nähe und das Gefühl von Zugehörigkeit?

Wagenbach · 608 S., gebunden · 26,00 € (1) in den Warenkorb →
Roman19.6.2018

Ramon J. Sender

Requiem für einen spanischen Landmann

Mit einem Nachwort von Erich Hackl

In einem kleinen aragonesischen Dorf will der Priester Mosén Millán die Totenmesse für Paco el del Molino halten. Während er auf die Gemeinde wartet, zieht das Leben des jungen Mannes an ihm vorbei. Weltgeschichtliche Umwälzungen bahnten sich an, als die Schergen des Todes Paco im Vorjahr holten. Auch sich selbst kann der Priester nicht freisprechen von einer Mitschuld.

Ein moderner Klassiker über Gewissenskonflikte, Mut und Macht.

Diogenes · 128 S., Leinen · 20,00 € (1) in den Warenkorb →
Erzählungen12.6.2018

Edgar Allan Poe, Kat Menschik (Illustratorin)

Unheimliche Geschichten

Ausgewählt von Fjodor Dostojewski

alptraumschön

Edgar Allan Poes düsterste Erzählungen, illustriert von der großartigen Kat Menschik: Nie sahen die Poe'schen Abgründe so verlockend schön aus!

Ein Herz, das nicht aufhören will zu schlagen. Eine rachsüchtige Katze mit nur einem Auge. Ein teuflisches Männchen auf einem Glockenturm, das die 13. Stunde schlägt und alle Ordnung aus den Fugen bringt: All diese finster-faszinierenden Elemente aus Poes Erzählungen scheinen geradezu auf Kat Menschik gewartet zu haben, um von ihr in alptraumschöne Bilder verwandelt zu werden. Drei dieser düsteren Erzählungen von Schuld und Untergang, die dereinst Fjodor Dostojewski auswählte und mit einem Nachwort versah, bilden den neuen Band in Kat Menschiks Reihe illustrierter Lieblingsbücher.

Kat Menschik zeichnet mit kongenialer Lust am Schauder und einem Blick für Details, der den Erzählungen eine ganz neue Ebene hinzufügt – einen doppelten Boden sozusagen, unter dem vielleicht ein unermüdliches Herz schlägt.

Galiani, Berlin · 96 S., gebunden · 18,00 € (1) in den Warenkorb →
Roman9.6.2018

Heinrich Steinfest

Die Büglerin

Bügeln als Buße

Tonia Schreiber ist Büglerin. Mit der Hand bügelt sie die Wäsche ihrer vermögenden Heidelberger Kunden. Die Arbeit erledigt sie mit Sorgfalt und Präzision, obgleich sie schlecht bezahlt wird. Denn das Bügeln ist ihre Form der Buße.

Sie büßt für eine Tat, die ihr Leben unwiderruflich verändert hat. Ein Leben, das unter den besten Vorzeichen stand: Als Tochter renommierter Botaniker verbrachte sie ihre Kindheit auf einer Segeljacht. Später lebte sie in Wien in der elterlichen, mit Aquarien ausgestatteten Villa und zog gemeinsam mit ihrer Halbschwester ihre Nichte Emilie auf. Bis Emilie auf tragische Weise starb. Und Tonia alles aufgab, ihre Freunde, ihren Reichtum, die Wissenschaft. Sie verließ ihre Heimatstadt Wien und begann zu bügeln. Doch das Leben ist noch nicht ganz fertig mit ihr. Denn der Zufall spielt ihr etwas in die Hände, das Emilies Tod in ein anderes Licht rückt.

Piper · 288 S., gebunden · 20,00 € (1) in den Warenkorb →
Roman5.6.2018

Robert Seethaler

Das Feld

Wenn die Toten auf ihr Leben zurückblicken könnten, wovon würden sie erzählen? Einer wurde geboren, verfiel dem Glücksspiel und starb. Ein anderer hat nun endlich verstanden, in welchem Moment sich sein Leben entschied. Eine erinnert sich daran, dass ihr Mann ein Leben lang ihre Hand in seiner gehalten hat. Eine andere hatte siebenundsechzig Männer, doch nur einen hat sie geliebt. Und einer dachte: Man müsste mal raus hier. Doch dann blieb er.

In Robert Seethalers neuem Roman geht es um das, was sich nicht fassen lässt. Es ist ein Buch der Menschenleben, jedes ganz anders, jedes mit anderen verbunden. Sie fügen sich zum Roman einer kleinen Stadt und zu einem Bild menschlicher Koexistenz.

Hanser · 240 S., gebunden · 22,00 € (1) in den Warenkorb →

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